Sie als Arbeitnehmer und Ihr Arbeitgeber teilen sich je zur Hälfte die Beiträge an AHV/IV/EO sowie an die Arbeitslosenversicherung (ALV). Ihr Arbeitgeber zieht Ihren Anteil direkt von der AHV-pflichtigen Lohnsumme ab und überweist das Geld zusammen mit seinem Anteil der Ausgleichskasse.

Personen, die in einem Privathaushalt arbeiten (z.B. Raumpflege, Kinder­be­treuung, Haus­an­gestellte), können nicht auf die Abrechnung der Beiträge verzichten. Ein Haus­dienst­arbeit­gebender muss deshalb auch auf einem geringen Lohn die Beiträge mit der Ausgleichskasse abrechnen.

Seit dem 1. Januar 2015 sind sogenannte "Sackgeldjobs" von der AHV-Bei­trags­pflicht befreit. Die Regelung gilt für junge Leute bis zum vollendeten 25. Altersjahr, die pro Jahr nicht mehr als 750 Franken bei einer Tätigkeit in Privat­haus­halten verdienen.

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Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Die Sozialversicherungsbeiträge können auch in einem vereinfachten Abrech­nungs­verfahren mit der Ausgleichskasse abgerechnet werden. Nebst den Sozial­versicherungs­beiträgen werden auch Beiträge an die Quellensteuer entrichtet.

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Erwerbsersatz / Mutterschaft

Militärdienst, Zivildienst usw. geben Anspruch auf EO-Entschädigungen. Das entsprechende Gesetz enthält zudem auch Regelungen für den Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung für Arbeitnehmerinnen. Für die Berechnung und Auszahlung der EO- und Mutter­schafts­ent­schä­digungen sind die Aus­gleichs­kas­sen auf vollständige Informationen gemäss Anmeldung angewiesen.

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Familienzulagen

Die Familienzulagen sollen die Kosten, die den Eltern durch den Unterhalt ihrer Kinder entstehen, teilweise ausgleichen. Sie umfassen Kinder- und Aus­bildungs­zulagen für Arbeit­nehmerinnern und Arbeit­nehmer. Wollen Arbeitnehmer Fa­mi­lien­­­zu­lagen beanspruchen, so haben sie via ihrem Arbeitgeber eine An­mel­dung an die zuständige Familienausgleichskasse ein­zu­reichen. Die Zulagen werden vom Arbeitgeber in der Regel zusammen mit dem Lohn ausbezahlt.

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Prämienverbilligung

In der Schweiz obligatorisch krankenversicherte Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen haben Anrecht auf Prämienverbilligung (PV).

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