Für die Berechnung und die Auszahlung der Altersrente benötigt die Ausgleichs­kasse eine Anmeldung. Die Anmeldung für die ordentliche Altersrente sollte drei bis vier Monate vor Erreichen des Rentenalters eingereicht werden. Die Anmel­dung für einen Rentenvorbezug muss spätestens im Geburtsmonat des Jahres, in dem der Vorbezug geltend gemacht werden will, bei der Ausgleichs­kasse ein­gehen. Der Rentenvorbezug bei der AHV ist nur für ein oder zwei Jahre möglich.

Ein Rentenaufschub ist innerhalb eines Jahres seit Erreichen des ordentlichen Rentenalters geltend zu machen. Der Bezug der Rente kann um mindestens ein Jahr und um höchstens fünf Jahre aufgeschoben werden. Die Dauer des Auf­schubs muss nicht im Voraus verbindlich festgelegt werden.

Für die finanzielle Planung Ihrer Pensionierung können Sie eine prognostische Renten­voraus­berechnung verlangen.

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Hilflosenentschädigung

Wer bei den alltäglichen Lebensverrichtungen auf Hilfe angewiesen ist, kann sich für eine Hilflosenentschädigung anmelden.

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Hilfsmittel

Im Alter können sich Behinderungen einstellen, die durch Hilfsmittel wie Hör­geräte, Lupenbrillen, Prothesen, Rollstühle etc. erleichtert oder überwunden werden können. Die AHV leistet Kosten­beiträge für eine Reihe solcher Hilfsmittel an Altersrentnerinnen und -rentner, die in der Schweiz wohnen.

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Ergänzungsleistungen

Wenn eine AHV-Rente ausgerichtet wird und diese nicht die minimalen Lebens­kosten deckt, kann unter gewissen Voraussetzungen eine Ergän­zungs­leistung zur AHV ausgerichtet werden.

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Prämienverbilligung (PV)

In der Schweiz obligatorisch krankenversicherte Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen haben Anrecht auf Prämienverbilligung (PV).

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Beitragspflicht

Die Beitragspflicht dauert grundsätzlich bis zum Ende des Monats, in welchen das ordentliche Renten­alter erreicht wird. Ein Renten­vorbezug befreit somit nicht von der Beitrags­pflicht. Vorzeitig Pensionierte bezahlen als nichterwerbstätige Personen ihre AHV/IV/EO-Beiträge. Ausnahme: Ihr Ehepartner ist im Sinne der AHV erwerbstätig und entrichtet den doppelten Mindestbeitrag (aktuell 956 Fran­ken).
Personen, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben und weiter erwerbs­tätig sind, ent­richten vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbs­tätigkeit nur für den Teil Beiträge, der je Arbeit­geber 1'400 Franken im Monat bzw. 16'800 Franken im Jahr übersteigt. Bei einer selbständigen Erwerbs­tätigkeit besteht eine Beitragspflicht auf dem Einkommen, dass 16'800 Franken im Jahr übersteigt.

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