Corona-Entschädigungen für Erwerbsausfall

Mit der Medienmitteilung vom 4. November 2020 hat der Bundesrat eine Verlängerung des Corona-Erwerbsersatzes auch für indirekt betroffene Selbständigerwerbende und Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung kommuniziert.

Personen haben einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz, wenn ihre Erwerbstätigkeit aufgrund der Massnahmen gegen das Corona-Virus massgeblich eingeschränkt ist und sie gleichzeitig eine Lohn- oder Einkommenseinbusse erleiden. Ab 1. April ist die massgebliche Einschränkung durch einen Umsatzverlust von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019 definiert. Die Betroffenen müssen deklarieren und begründen, wie die Umsatzeinbusse auf Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zurückzuführen ist. Die Angaben werden mit Stichproben überprüft.

Anmeldung Quarantäne und betreuungspflichtige Eltern

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Januar 2021 beschlossen, die Corona Erwerbsersatzentschädigung ab dem 8. Februar 2021 bei Quarantäne von zehn auf sieben Tagessätze zu kürzen. Personen, welche ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen müssen, weil die Fremdbetreuung ihrer unter 12-jährigen Kinder wegfällt, können eine Anmeldung einreichen. Bitte verwenden Sie dazu die Online-Anmeldung unter den folgenden Links:

Ab dem 1. Juni 2021 sind Genesene und vollständig Geimpfte während sechs Monaten von der Quarantäne ausgenommen.

Betriebsschliessung und Veranstaltungsverbot

Die Anmeldung für Selbständigerwerbende, die aufgrund der Massnahmen von Bund und Kanton ihren Betrieb schliessen oder Veranstaltungen absagen mussten, finden Sie hier:

Ab Montag 31.05.2021 können die Restaurants auch die Tische im Innenbereich wieder besetzen. Es liegt somit keine Betriebsschliessung mehr vor. Erwerbsausfälle müssen ab erwähntem Zeitpunkt somit über "Corona-Entschädigungen für Erwerbsausfall" (siehe oben) neu angemeldet werden.

Entschädigung für besonders gefährdete Personen

Besonders gefährdete Personen, die nicht in der Lage sind, ihre Arbeitsverpflichtungen von zu Hause aus zu erfüllen und denen kein angemessener Schutz am Arbeitsplatz garantiert werden kann, haben Anrecht auf Corona-Erwerbsersatzentschädigung. Die Entschädigung kann frühestens per 18. Januar 2021 geltend gemacht werden und dauert bis längstens 30. Juni 2021. Der Antrag muss nur einmal für die gesamte Dauer eingereicht werden. Die Auszahlung der Entschädigung erfolgt nachschüssig. 

Fragen

Die Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie hier.

Für telefonische Anfragen erreichen Sie uns unter der Nummer 041 209 02 05.