Per 1. Juli 2021 tritt das neue Bundesgesetz über Überbrückungsleistungen für ältere Arbeitslose (ÜLG) in Kraft. Ziel der Überbrückungsleistungen (ÜL) ist es, die Existenz ausgesteuerter älterer Personen bis zum Erreichen des Rentenalters sicherzustellen.

Um Anspruch auf Überbrückungsleistungen zu erhalten, müssen unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Aussteuerung nach dem vollendeten 60. Altersjahr
  • mindestens 20 AHV-Beitragsjahre mit jährlichem Mindesteinkommen von 21 510 Franken, davon mindestens 5 nach dem 50. Altersjahr
  • Keine AHV-Rente / IV-Rente
  • Anerkannte Ausgaben sind höher als anrechenbare Einnahmen
  • Vermögensschwelle
    • unter 50 000 Franken Reinvermögen für Alleinstehende
    • unter 100 000 Franken Reinvermögen für Ehepaare

Die Überbrückungsleistungen werden monatlich ausbezahlt. Zudem besteht Anspruch auf die Vergütung von ungedeckten Krankheitskosten und Behinderungskosten. Der Betrag der ÜL entspricht, gleich den Ergänzungsleistungen, der Differenz zwischen den anerkannten Ausgaben und den anrechenbaren Einnahmen. Dabei gelten folgende Maximalbeträge: 44 123 Franken pro Jahr für Alleinstehende und 66 184 Franken pro Jahr für Ehepaare (Plafonierung inkl. Krankheitskosten).

Das Anmeldeformular ist hier verfügbar. Dieses kann online ausgefüllt und über unser Kontaktformular oder per Post bei WAS Ausgleichskasse eingereicht werden.

Weitere Informationen zu den Überbrückungsleistungen finden Sie im Merkblatt Überbrückungsleistungen.