Gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen sowie dem kantonalen Familien­zulagen­gesetz haben neben Arbeitnehmenden auch Nichterwerbstätige in bescheidenen wirtschaftlichen Ver­hält­nissen Anspruch auf Kinder- und Aus­bil­dungs­zulagen. Seit 2013 kommen gesamt­schweizerisch auch Selb­stän­dig­er­wer­bende in den Genuss von Familienzulagen.

Die Kinderzulage ist abhängig vom Alter des Kindes. Sie beträgt 200 Franken pro Monat und Kind bis zum voll­endeten 12. Altersjahr, vom 12. bis zum vollen­deten 16. Altersjahr 210 Franken.

Die Ausbildungszulage beträgt 250 Franken pro Monat und Kind vom ersten Tag des Monats, in dem eine Ausbildung begonnen wird, frühestens nach voll­en­de­tem 16. Altersjahr, bis zum Abschluss der Ausbildung, längstens bis zum 25. Al­ters­jahr.

Je nach Arbeits- und Familiensituation hat entweder der Vater oder die Mutter Anspruch auf die Familienzulagen. Zur Bestimmung, wer erstanspruchs­berechtigt ist, ist auf verschiedene Faktoren wie etwa das Sorgerecht, den Wohn­­ort des Kindes oder den Erwerbsort der Eltern abzustellen. Wenn Sie nicht sicher sind, welcher Elternteil sich für die Zulagen anmelden kann, geben wir Ihnen gerne Auskunft. Zudem finden Sie in der rechten Spalte einen Link, der Ihnen hilft, die Erst­anspruchs­berech­tigung zu bestimmen.

Familienzulagen in der Landwirtschaft (FLG)

Für landwirtschaftliche Arbeitnehmer, Älpler und Kleinbauern sind die Fa­mi­lien­zu­lagen auf Bundesebene geregelt. Im Bundesgesetz über die Fa­milien­zu­lagen in der Landwirtschaft (FLG) und in den Ausführungserlassen ist der Anspruch fest­gelegt. Unser Merk­blatt orientiert Sie über die aktuellen Eck­werte (Zu­lagen­höhe, Voraussetzungen, Finanzierung, Anmeldung usw.).